02.07.2026, Information
Stärken stärken - Zukunft gestalten in der Landwirtschaft
Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten die Diplomandinnen und Diplomanden des LBBZ Schluechthof am Mittwoch, 24. Juni 2026, unter dem Motto «Stärken stärken – Zukunft gestalten in der Landwirtschaft» ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss.
Nach der festlichen Einfahrt mit geschmückten Traktoren bis hin zu einem Lastwagen hatten die stolzen Eltern, Freundinnen und Freunde, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie Bekannte und Verwandte Gelegenheit, die verschiedenen Metall- und Holzobjekte der Lernenden der Grundbildung zu bewundern. Einmal mehr wurden dabei einzigartige Kunstwerke präsentiert. Gleichzeitig stellten die Studierenden der Höheren Fachschule ihre vielfältigen Diplomarbeiten im Rahmen einer Poster-Session vor.
Einblick in die Ausbildung
Beim anschliessenden Rundgang erhielten die rund 220 Gäste einen Einblick in die Ausbildung am LBBZ Schluechthof. Im Mittelpunkt standen die Stärken der Landwirtschaft. Von Kolostrum über Drohnen bis hin zur strategischen Planung und betriebswirtschaftlichen Berechnungen wurden die Vielseitigkeit und die zahlreichen Stärken der Branche eindrücklich veranschaulicht. Nach getaner Arbeit durften die Lernenden den verbleibenden Vormittag geniessen.
Diplomübergabe im Heuboden
Die Diplomübergabe fand im stimmungsvollen Ambiente des «Heubodens» im alten Mutterkuhstall statt. Zum Schwitzen kam man auch dort – allerdings nicht nur vor Aufregung, sondern vor allem aufgrund der sommerlichen Temperaturen.
Martin Pfister griff das Motto der Feier auf und erläuterte anhand einer klassischen SWOT-Analyse, wie wichtig es ist, die eigenen Stärken gezielt einzusetzen, Chancen zu nutzen und gleichzeitig die eigenen Schwächen nicht aus den Augen zu verlieren.
Abschlüsse in der Grundbildung
Martin Abt übergab 19 Diplome als Landwirt EFZ und zwei Diplome als Landwirtin EFZ. In seiner Ansprache hob er die besonderen Stärken der Klasse hervor. Dazu gehören unter anderem ein hoher Lern- und Leistungswille sowie grosse Verlässlichkeit. Nicht weniger als neun Lernende durften für ihre hervorragenden Leistungen eine Ehrenmeldung entgegennehmen. Severin Iten aus Edlibach schloss die Ausbildung mit der Bestnote von 5,7 ab. Nur wenige Hundertstel dahinter – ebenfalls mit der Note 5,7 – belegte Sandra Iten aus Oberägeri den zweiten Rang. Pascal Müller aus Ebnet erreichte mit einer Schlussnote von 5,6 den dritten Rang. Zudem schlossen eine Absolventin und ein Absolvent die EBA-Ausbildung erfolgreich ab.
Abschlüsse an der Höheren Fachschule
An der Höheren Fachschule durften drei Absolventinnen und zwölf Absolventen ihr Diplom von Franz Müller entgegennehmen. In seiner Ansprache zeigte er auf, dass die Studierenden während ihrer Ausbildung von über 35 Expertinnen und Experten geprüft wurden und dabei normalerweise Mängel und Schwächen protokolliert wurden, um die Differenz zur Bestnote aufzuzeigen. Dies sollte sich nun ändern. Im Vorfeld der Feier hatte er die Absolventinnen und Absolventen nach ihren persönlichen Stärken gefragt. Diese verkündete er bei der Übergabe der Diplome und würdigte sie auf persönliche Weise.
Über die Höchstnote von 5,52 durfte sich Fabia Casutt aus Falera (GR) freuen. Manuel Furrer aus Gunzwil (LU) erreichte eine Schlussnote von 5,34. Nur zwei Hundertstel dahinter folgte Reto Krummenacher aus Rothenburg.
Würdigung durch Regierungsrätin Silvia Thalmann-Gut
Regierungsrätin Silvia Thalmann-Gut würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Sie animierte sie, den Erfolg gebührend zu feiern, und ermutigte sie gleichzeitig, ihr Leben nach dem Motto «Carpe diem» aktiv zu gestalten. Dazu gehöre auch, neue Länder zu bereisen und andere Sichtweisen kennenzulernen. Nach Rückschlägen gelte es, wieder aufzustehen, daraus zu lernen, zu reflektieren und sich auch in Gelassenheit zu üben. Vor allem aber sollten die Absolventinnen und Absolventen ihre Leidenschaft, ihre Neugier und ihre Freude nie verlieren.
Gemeinsamer Abschluss
Im Anschluss an die offizielle Feier genossen die Diplomierten gemeinsam mit ihren Angehörigen auf dem Gutsbetrieb Chamau einen ausgiebigen Apéro und kühle Getränke. Dabei bot sich die Gelegenheit, auf den erfolgreichen Abschluss anzustossen und den besonderen Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrer grossen Leistung und den verdienten Diplomen und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg, Freude und den Mut, ihre Stärken weiterhin gezielt einzusetzen.











